Story Teil 5

Schlacht um Optimus X Ende vierter/ fünfter Spielzug



Wolf, Löwe, Falke und Rabe

Die Halle wirkte scheinbar endlos. Riesige Säulen stiegen in den Dunklen Himmel hervor und ließen ihr Ende und die damit verbundene Decke des Raumes nicht erkennen. Die gigantischen Fenster zeigten bunte Glasgemälde vergangener Schlachten. Übergroße Gepanzerte Krieger kämpften gegen riesige grauenhafte Dämonen oder fremdartige Kreaturen von nicht weniger erschreckendem Aussehen. An den Wänden des gigantischen Bauwerks reihten sich ebenso hohe Regale voller Bücher und Dokumente auf. Schwirrend schwebten kleinere Kreaturen, halb Mensch, halb Maschine zwischen ihnen hin und her und sortierten Papiere und Bücher. Es roch nach Weihrauch und leise gothisch anmutende Gesänge erfüllten den Raum. Ein Mann, in eine Dunkelrote Robe gehüllt, stand im Gewaltigen 30 Meter hohen Durchgangstor, welches als Eingang diente. Vor ihm knieten hunderte bedienstete des Archives und hatten ihr Haupt zu Boden gesenkt. Hinter ihm standen vier Übermenschlich große Männer, jeder in eine prachtvolle Rüstung gehüllt. Der Mann sah unbedeutend und normal aus. Sein Gesicht wirkte emotionslos und seine dunklen Augen schienen niemanden oder nichts mit Ihrem Blick zu fixieren.

Ebenso Emotionslos blickte der unauffällige Mann von links nach rechts durch den Raum und dann vor sich zu den weiterhin knienden bediensteten. Die vier Männer hinter ihm, standen regungslos da. Der rechte, der Rabe, in eine Tiefschwarze Rüstung gehüllt. Seine Augen waren tiefschwarze Abgründe ohne Pupillen, sein Haar ebenso schwarz, hing ihm bis zur Schulter. Neben ihm stand der Falke. Ein Mann in eine Goldgelbe dichtverzierte Rüstung Gehüllt, einen riesigen Falken aus Gold auf den Schultern tragend. Sein stolzes Gesicht zeigte harte Züge und er hatte kurzgeschorenes hellblondes, fast schon weißes Haar. An ihn reihte sich der Dritte Mann, der Löwe. Seine dunkelgrüne Rüstung war mit zahlreichen Löwenköpfen verziert und sein Dichtes Blondes Haar reichte fast bis zur Hüfte. Auch er wirkte ernst und stolz. Zuletzt stand ein Mann, welcher die Vorigen um ein Stück überragte. Breitschultrig und mit einem riesigen Wolfspelz über den Schultern behangen. Der gewaltige Hüne hatte trotz seiner unvorstellbaren Maße und Größe einen warmen und fast beruhigenden Blick.

Es verging eine fast unendlich vorkommende Zeit, bis sich etwas tat. Der unscheinbare Mann in der Roten Robe hatte seine Augen geschlossen und den Kopf gesenkt. Kleine blaue Blitze begangen um ihn herum zu entstehen. Sie tanzten wild um seinen gesamten Körper und schienen mit jeder Sekunde größer zu werden. Dann ob er seinen Kopf wieder und öffnete die Augen. Ein gleißend helles Licht erfüllte plötzlich die gesamte Halle und die blauen Blitze tobten nun durch jeden Winkel des kolossalen Raumes. Der unscheinbare Mann hatte sich verändert. Seine Augen waren nun nicht mehr emotionslos, sie strahlten hell und erleuchtend. Er trug nun eine ebenso strahlen goldene Rüstung und sein langes Dunkles Haar wehte um seinen Kopf. Sein Gesichtsausdruck schien hart und voller hasserfülltem Schmerz. Die Haut des Mannes wirkte fast durchsichtig, eine glühende Masse schien sich unter ihr zu befinden und sie zu durchleuchten.

Ebenso plötzlich, wie es anfing, hörte das Schauspiel auch schon wieder auf. Der Mann stand nun wieder in seine roten Robe gehüllt, emotionslos in der Halle. Die leuchtende Rüstung und die strahlenden Augen waren fort. Als ob es nur eine Einbildung war, stand der selbe unscheinbare Mann wie zu beginn still da. Er hatte sein Haupt erneut gesenkt.
Um den Mann herum kniete oder stand nun niemand mehr. Die bediensteten lagen bewusstlos vor ihm auf dem prächtig verzierten Marmorboden und sogar die vier Hünen hinter dem Mann taten es ihnen gleich.

Mit gesenktem Haupt sprach der Mann fünf emotionslose Worte in die Stille:

„Niemand darf sich je erinnern.“





I

Der Dschungel ist still geworden. Unerklärlicherweise scheinen alle Bestien und Tiere verschwunden zu sein, einfach weg. Unheimlich liegen die Todeswälder lautlos in der Nacht. Die einzigen Geräusche zwischen den Feuerpausen der Schlachten stellen die gelegentlichen Stürme da. Auch wenn diese erheblich zugenommen haben. Das unerklärliche Verschwinden von Soldaten nimmt weiterhin zu. Da es nun keine Kreaturen mehr im Dschungel gibt, wird es den Soldaten klar. Irgendetwas ist hier. Nicht nur die Grey Knights und die Eldar spüren die ins unermessliche gestiegene Dunkle Präsenz. Doch sie ist noch nicht greifbar. Aber beide Parteien wissen, dass ihre Offenbarung im Zusammenhang mit dem Untergang des Planeten steht. Es scheint als müssen sie bis zum Ende standhalten um der Dunklen Bedrohung entgegentreten zu können, auch wenn dies ihr eigenes Opfer bedeutet.


II

Den Techpriester ist es nun klar geworden. Die Tempel dienen als einer Art Schloss. Es ist unmöglich diese zu öffnen, einzig die Zerstörung würde das, was sie verbergen freigeben. Doch keine der Waffen, welche auf einen Planeten gebracht werden können, vermag die Tempel zu zerstören. Ihr Geheimnis wird wohl verborgen bleiben.


III

Jede Fraktion ist sich darüber im klaren, nun werden die letzten Schlachten ausgetragen. Die Instabilität des Planeten nimmt täglich zu, die Luft zeigt sich kaum noch atembar und ihr Sauerstoffgehalt nimmt stetig ab. Immermehr Risse bilden sich in der Atmosphäre. Auch die Beben nehmen an Häufigkeit und stärke zu. In der Erde bilden sich teils meterbreite Risse, welche tiefschwarze scheinbar unendliche Abgründe offenbaren. An einigen dieser Risse steigt kochender Schwarzer Dampf aus der Erde. Stetig gefüllt von einem metallischen unmenschlichen Brüllen. Was auch hier vor sich geht, bald wird alles ein Ende nehmen. Die Kriegsherren müssen weiter ihre Schlachtpläne ausfeilen. Die nächsten Schlachten, werden erste Verlierer hervorbringen. Noch kann sich jede Fraktion auf dem Planeten behaupten, doch für die geringeren unter ihnen wird es nun höchste Zeit noch ihre Stärke zu beweisen, anderenfalls wird es bald die ersten Verlierer in diesem Krieg geben und die Masse der Kontrahenten wird verringert werden.



Der Wolf

Als die Spacewolves den Ort der Tempelanlage Betreten tobt ein heftiger Sturm. Blitze tanzen und harte Winde schlagen Regenfontänen in die Gesichter der Astartes. Doch unbeeindruckt dessen stoßen die Wolfskrieger auf die riesige schwarze Silhouette der hundert Meter vor ihnen liegenden Staue vor. Durch den dichten Sturm erkennen selbst die Genetisch verbesserten Krieger der Spacewolves noch nicht ihr genaues Antlitz. Jeder Schritt fühlt sich für die Krieger nach einer Ewigkeit an, jetzt wo das Ziel so nah ist. Nur noch wenige Meter trennen die von Schlachten und Kriegen ausgezehrten Männer vom Ende ihrer Suche. Logan Grimnar, der Große Wolf persönlich führt die Männer an. Von vor Vorfreude knurrend stampft er voran. Dann ist es soweit. Endlich stehen die Männer vor der gigantischen Tempelanlage, welche durch eine noch gigantischere Staue des Wolfprimarchen bewacht wird. Endlich sind sie am Ziel und erkennen den wahren Anblick, dessen was vor ihnen liegt.

Als Grimnar an der Staue des Primarchen hoch blickt, verhärten sich seine Gesichtszüge und eine unermesslich große Wut steigt in ihm hervor. Der große Wolf stoßt einen gewaltigen Schrei aus, welcher trotz des Sturm Kilometerweit zu hören ist. „Verdammt seist du! Verdaaaaaaammmmmmmmt!







Lupercal.








Schlacht um Optimus X
Ende vierter/ fünfter Spielzug

Dennis B am 9.1.16 00:29

Letzte Einträge: Prolog Spieltag 2 8te Cadia, Battlereport Astra Militarum / Tyraniden, Story Teil 3, Story Teil 4, Prolog Necrons/Tyraniden Spieltag 4

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