Prolog Necrons/Tyraniden Spieltag 4

*** Optimus X, Tunnel unterhalb der Planetenoberfläche, Commando-Monolith 1110101 *** 10010110011 stand auf der Kommandobrücke des Monolithen und betrachtete die nördliche Wand. Sie war ein vollständiges Abbild des vor Ihnen liegenden Tunnels. Die Schlacht gegen die Eldar war seid mittlerweile einer Woche vergangen. Nahezu alle Verluste konnten reanimiert werden. Die Eldar hatten sich durch die unterirdischen Tunnel in den Rücken der Legion begeben. Am Tunnelausgang, umgeben von einer breiten Ruinenlandschaft, trafen Sie aufeinander. Die einst hier angesiedelten Bewohner hatten das gesamte Gebiet vermient, und zwar so dass es schien als wolle man einerseits das Betreten des Tunnels erschweren, andererseits aber auch das Verlasssen des Tunnels behindern. Diese Kombination war äußerst merkwürdig. Der Hinterhalt der Eldar konnte zurück geschlagen werden, allerdings fiel Illuminor Szeras im Kampf gegen einen Wraithknight. Nach seiner Bergung und Reanimation schäumte der Illuminor vor Wut in einer Art und Weise, die 10010110011 noch nie zuvor gesehen hatte. Da die Eldar nur zurückgedrängt, und nicht vollständig vernichtet wurden, befahl er das sofortige Nachsetzen. Erneut erschwerte die Vermienung des Geländes den Kampf, und erneut konnten die Eldar nur zurückgedrängt werden. Ihr hinterhältigen Tricks verabscheute 10010110011 zutiefst, genau wie Ihre feige Technik und Ihre Arroganz.Nach der zweiten Schlacht zogen sich die Eldar tief in die Tunnel zurück, und Szeras befahl Ihnen nachzusetzen. Jedoch erst nachdem die erneuten Verluste reanimiert werden konnten. „Ehrwürdiger Illuminor, ich fürchte wir haben die Spur der Eldar verloren. Das Tunnelgeflecht ist eindeutig zu verzweigt um Ihren genauen Weg nachvollziehen zu können,“ gab 10010110011 den aktuellen Statusbericht weiter. Szeras war nicht erfreut zu hören das der Feind Ihnen erneut entwischen konnte, schien aber nicht weiter überrascht zu sein. Das breite Tunnelgeflecht war deutlich verzweigter als sie vorher erwartet hatten. Irgendetwas hatte die Tunnel vor langer Zeit gegraben, und es schienen nicht die ehemaligen Bewohner des Planeten gewesen zu sein. Auf der anderen Seite des Kontinents konnten die Tyraniden die Imperiale Armee vernichtend bezwingen, und weiter gen Westen vordringen. Szeras schien wohl nun deutlich die Kontrolle über den Schwar zu besitzen. Das würde noch interessant werden. Knappe zwei Wochen bewegte sich die Legion durch die Tunnel bis ein Ausgang ausgemacht werden konnte. Er befand sich im Westen des Kontinents, unweit des Schwarms entfernt. Szeras blickte vertieft auf den in seiner Hand schwebenden, schimmernden Orb. Er schien mit dem Schwarm in Kontakt zu sein. 10010110011 blickte auf den Schirm, der Monolith bewegte sich auf einer großen Steigung entlang auf den Tunnelausgang zu. Beim verlassen des Tunnels stellten sich die Objektive direkt auf den Helligkeitswechsel ein, und 10010110011 erkannte vor Ihnen eine große, weite Steppe mit angrenzendem Dschungel. „Lasst die Legion ausschwärmen, bezieht Verteidigungsstellung um den Monolithen, haltet den Dschungel im Auge“, befahl er. „Folgt mir“, befahl Szeras, nachdem er aus seiner Trance erwacht war. Sie verließen die Brücke, und schritten wortlos durch die Gänge des Monolithen, am Haupthangar vorbei und durch das geöffnete Dimensionsportal nach draußen. Umgeben von seiner Veteranengarde blickten 10010110011 und Szeras über die weite Steppe. Hinter Ihnen ragte der Monolith bedrohlich über die Szenerie, flankiert von zwei Ghostarcs. Ein Triarch Stalker stapfte an Ihnen vorbei zur linken Flanke. Das mächtige Gefährt hinterließ tiefe Spuren in der Erde. Eine Bewegung im Dschungel erweckte 10010110011’s Aufmerksamkeit. Zuerst war es nur ein Rascheln, eine leichte Bewegung der Baumwipfel. Doch dann brachen die Bäume in alle Richtungen davon, und ein gewaltigen Schwarm an Lebensformen durchbrach den Dschungel. Die Tyraniden kamen auf die Legion zugestürmt. Zuerst kleine, extrem flinke Gestalten. Gefolgt mann größeren, etwa gleich hoch wie ein Immortal. Dahinter brachen riesige, mit scharfen Klauen bewaffnete Wesen aus dem Dschungel. 10010110011 hörte ein Kreischen. Er erblickte mehrere Schatten am Himmel, fliegende Kreaturen des Schwarms. Ein dichter Dunst folgte den Tyraniden am Boden. Eine noch monströsere Kreatur kam zum Vorschein. Riesige Klauen, und eine Art zweites Maul welches mitten aus dem Bauch ragte. 10010110011’s Scanner erfasste jede der Lebensformen und lud sofort alle verfügbaren Information aus dem Informatioshub hoch. Ein Dimachaeron. Selten im Schwarm, jedoch die bislang gefräßigste Kreatur. Über den gesamten Horizont erstreckten sich die Tyraniden, und sie liefen direkt auf die Legion zu. In einer Geschwindigkeit, die 10010110011 nicht für möglich gehalten hätte. Die Legion verblieb unbeweglich vor Ort. Szeras hatte keinen Befehl zum Angriff, noch zur erhöhten Bereitschaft gegeben. Es wurde kein Alarm aufgelöst. Dennoch war 10010110011 beunruhigt. Der Schwarm verlangsamte sein Tempo nicht. Noch 100 Meter, noch 50, noch 10. Ein Krieger seiner Einheit zuckte, ein anderer hob den Gauss-Blaster, der Triarch Stalker rammte zwei seiner Beine fester in den Boden, die Ghost Arcs ließen Ihre Triebwerke heulen. Die Legion war bereit. Sie schien nervös. Das war neu. Szeras‘ Augen leuchteten grün, der Orb beginn zu schimmern, der Schwarm stoppte abrupt. Direkt vor Ihnen. Kleine Gestalten der Tyraniden waren Ihnen am nächsten. Termaganten, identifizierte sein Hub. Sie blickten flinke hin und her, immer wieder zu Szeras, immer wieder zum Orb, dann auf 10010110011, dann auf die anderen Krieger Legion. Ein Termagant kam etwas näher. In seinen Händen hielt er so etwas wie einen Blaster, nur bestand dieser aus einer Tasche mit lebendigem Inhalt, und einem dreieckig zulaufendem Lauf. Würmer krochen aus den vielen kleinen Löchern im Lauf und verschwanden wiederum in anderen Löchern. Interessant. Alle Termaganten besaßen die gleiche Musterung, Maserung, das gleiche Aussehen, den gleichen Körperbau. Nur der eine direkt vor ihm hatte eine leicht andere Musterung auf seinem Chitin Panzer. Der Termagant schien an 10010110011 zu schnüffeln, huschte immer wieder leicht zurück, im dann doch näher an 10010110011 zurück zu kommen. Etwa hüfthoch, leicht geduckt, schien der Termagant nicht zu wissen was er da vor sich hatte. Wahrscheinlich konnte er die fehlende Biomasse vor Ihm nicht zuordenen. Zwischendurch machte es den Anschein als würde er versuchen wollen 10010110011 zu beißen, jedoch schien er immer kurz vorher durch irgend etwas zurückgehalten zu werden. Die Termaganten bildeten plötzlich ein Loch in ihren Reihen, sofort brach eine geflügelte Kreatur aus dem Himmel herab und kam stampfend auf dem Boden auf. Der Schwarmtyrant gab einen Schrei von sich, stampfte zielstrebig auf Szeras zu und blieb mit seinem Kopf direkt vor Szeras Kopf stehen. Flüssigkeit tropfte aus seinem Maul, während er Szeras direkt in die Augen blickte und ein unüberhörbares Knurren von sich gab. Seine Nüstern blähten sich auf, und Szeras Gesicht beschlug. Er blieb jedoch unbeeindruckt stehen, seine Augen leuchteten immer noch grün. Eine Nachricht öffnete sich auf 10010110011‘s HUD. Die Karte der näheren Umgebung erschien, und er konnte zwei Armeen erblicken, welche sich einer Ruinenstadt von Norden her näherten. Space Wolves und Imperiale Armee. Mehr oder weniger. Es war der Rest der Imperialen Armee, welcher nicht vom Schwarm vernichtet wurde. Anscheinend wollten Sie Vergeltung für Ihre erlittenen Verluste. 10010110011 hörte wie der Reaktor des Monolithen hochgefahren wurde. Die Triebwerke der Ghost Arcs heulten erneut, der Triarch Stalker wendete in Richtung Norden. Der Befehl zum Angriff wurde wortlos im System gegeben. Der Schwarmtyrant Schrie in den Himmel, breitete seine Flügel aus und hob ab. Die Termaganten drehten sich um, der Schwarm setzte sich in Bewegung. Szeras blickte zu 10010110011. Er grinste.

neuss40k am 27.11.15 12:15

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