Prolog Spieltag 2 8te Cadia

I

Das Feldlager war auf einer in aller Eile gerodeten Fläche errichtet. Schnellbauten und Fertigkomponente waren von den Techpriestern und Pionieren aus dem Orbit eingeflogen und aufgebaut worden. Kommasten und Auspexantennen  ragten in die Höhe  und Generatoren für Energie und Schilde sorgten für ein beständiges brummenund einen durchdringenden Ozongeruch.Major Martenus marschiert von seinem mobilen Kommandobunker in Richtung Lazarett, vorbei an dem Landefeld auf dem in diesem Moment eine Staffel Valkyrien zur Landung ansetz. Die Technikmannschaften stehen am Rand des Feldes mit Tank– und Löschwagen bereit. Gelobt sei der Imperator, denkt Martenus sich, unsere Luftunterstützung ist endlich da! Hinter der Landebahn sind die Panzerdepots aufgebaut worden. Martenus hört das Jaulen von Winden und das Zischen der Schweißbrenner und weiß das es noch etwas dauern wird bis Imperator´s Zorn, der Flagpanzer seines Panzerasses Oberst Geiderian repariert ist. Der Demolisher hatte einiges wegstecken müssen. Martenus sieht Geiderian aus dem Fahrerluk herausragen und seinen Mechanikern Anweisungen geben. Er geht weiter. Das Lazarett ist ein, auf Pfählen errichteter, länglicher Fertigbau. Als er den Gasschutzvorhang beiseite zieht schlägt ihm ein grausamer Geruch entgegen. Blut, Schweiß, Eingeweide, Fäkalien, Rauch und Desinfektionsmittel. Dutzende Männer liegen auf den Feldbetten, einige stöhnen, andere schreien und schlagen um sich, wieder andere sind ohnmächtig oder zu geschwächt um einen Laut von sich zu geben. Ein paar sind Tod. Martenus erblickt Pauk an einem der Betten stehen und geht kurz zu ihm. Der Mann auf dem Bett ist schwer Verwundet und auch Pauk hat einige Schnitte am ganzen Körper. „Die verdammten Mörser haben uns erwischt.“ Sagt Pauk mit sehr viel Bitterkeit in der Stimme. „Ceffron hier hat ihnen aber einiges verpasst, ich schlage ihn für eine Auszeichnung vor.“ Martenus nickt und geht weiter zum Ende des Lazaretts. In dem kleinen Operationsbereich findet er Doktor Carth, seine Oberstabsärztin. Sieht blickt von der blutigen Schweinerei, die einmal die Brustvon Soldat Malek  war, auf und  zieht ihre blutverschmierten Handschuhe aus. „Verdammte Schweinerei! Er wurde von Shuriken – Geschossen der Eldar förmlich zerfetzt.“ „Haben Sie schon Zahlen für mich, Doktor?“ Sie seufzt bevor sie antwortet: „Wir haben einiges abbekommen. 48 Tote, 126 Verwundet, 13 davon kritisch. 7 werden die Nacht nicht überstehen.“ „Sie haben ihr bestes getan. Danke Doktor.“ Mit diesen Worten dreht sich Martenus um und verlässt das Lazarett.

II

Vor dem Lazarett wartet Sergeant Bainer auf Martenus. Der Veteran hat die Unterarme in Bandagen und einen genähten Schnitt  an der linken Schläfe. „Wie gehtes Ihrem Trupp?“ fragt Martenus. „Die haben uns ziemlich zusammengeschossen. Maloy braucht eine neue Schulter und Detrich und  Muller hat´s erwischt. Wir brauchen Ersatz.“ „ Sie bekommen jeden den Sie wollen. Bringen Sie Ihren Trupp wieder in Kampfbereitschaft. Es wird schon sehr bald wieder losgehhen. Ich habe Sergeant Andrimmos Trupp auf Patrouille gesandt, die Vorposten melden Bewegung.“ Bainer nickt stumm und will sich zum gehen wenden, als Schüsse von Richtung der Vorposten zu hören sind. Das Knattern schwerer Bolter und das Wummern schwerer Maschinenkanonen erschallt aus dem Dschungel. Im Voxnetz wird es Schlagartig hektisch und alles verlangt nach Meldungen. „Hier Vorposten, wir werden von Xenos überrannt! Wiederhole, wir werden von Xenos überrannt! Brauchen sofort Verstärkung! Um Gott-Imperator´s Willen, sie… AARRGGHHHH…..“Martenus zieht sein Schwert und Pistole und brüllt Befehle: „Zu den Waffen! Zu den Waffen! Bemannt die Verteidigungsanlagen! Bringt die Reservepanzer an die Front! Luftunterstützung sofort starten!  Zu den Waffen Männer und gebt ihnen den Zorn des Imperators! Für Cadia!!“ Überall um ihn herum eilen Männer zu ihren Feuerstellungen und  aus den Depots rollen rumpelnd die Panzer in Stellung. Aus dem Dschungel kommen schreie nichtmenschlicher Art, wie von einem Staatenbildenden Insektenschwarm der hungrig und alles verschlingend auf sie zuströmt!   

Martin am 10.9.15 15:41

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