Spieltag 3 Tyraniden – Prolog

Zentraler Sektor Optimus 13…die trostlose Felswüste gleicht einer Schlachtbank…die letzten Tage haben diesem ehemals fruchtbaren Teil von Optimus stark zugesetzt. Wohin man auch sieht, erblickt man Kadaver, zerrissene Ceramitrüstungen, aufgeplatze Chitinpanzer und Gliedmassen die so zahlreich sind das man beim ersten Blick nicht zuordnen kann ob der ehemalige Besitzer Humanoiden Ursprungs oder aus den tiefen schatten irgendwelcher Alpträume entsprungen war…ein Feld der Toten…

Leblose schwarze Augen erblicken den Aufmarsch einer geballten Streitmacht, die Erde vibriert vom monotonen Rattern der schwere Ketten als sich die tonnenschweren Panzer der Planetaren Verteidigungskräfte zu einer Gefechtsformation aufreihen. Flankiert von einer riesigen geflügelten Bestie gehüllt in einem Schleier aus grüner, tropfender Essenz die jegliche natürliche Existenz in Frage stellt…wären die leblosen Augen noch zu einer Regung fähig gewesen, wären Sie wohl bei so einem Anblick zu einer Maske aus panischer Verzweiflung verzerrt. Doch stattdessen kniffen Sie sich zusammen, die Fratze zu der Sie gehörten formte eine gepresste Grimasse bevor sie kapitulierte, zerplatze und einem riesigen Servostiefel einen festen Stand auf dem Erdreich gewährte.

Dieser Stiefel gehörte Njal Stormbringer welcher zähnefletschend die aufkommende Bedrohung am Horizont fixierte. Ein kurzer Blick zu seinen Brüdern und Ihm war klar, auch an Ihnen sind die letzten Tage nicht spurlos vorüber gegangen, wär Ihr Rudel frisch ausgeruht, auf munitioniert und in voller Stärke noch anwesend, so hätten Sie in Vorfreude auf die kommende Schlacht wild los geheult, aber jetzt? Jetzt sah er genau den selben hasserfüllten Blick in ihren Augen und vernahm von einigen Ordensbrüdern ein kehliges Knurren welches ihre innere Wut aufgrund dieses offenen Verrates nur noch mehr wieder spiegelte. Es musste kein Wort gesagt werden, Sie waren bereit Ihre letzte große Schlacht zu schlagen auf das Sagen zu ihren Ehren geschrieben werden.

Plötzlich durchriss ein wildes Kreischen das Donnergrollen der aufziehenden Armee. Njal riss den Kopf gen Himmel und erblickte den Widersacher der Ihm und seinem Rudel die letzten Tage soviel Kraft geraubt hatte. Die kalten gefühllosen Augen des Schwarmtyranten fixierten Ihn während Sie über seinem Rudel am Himmel thronte. KLATSCHUK – Das Rudel lud die Bolter durch und legten auf das geflügelte Monstrum an, just in diesem Augenblick fauchte die Bestie, schwenkt seinen gewaltigen Schädel in Richtung der nahenden Truppen, holte mit Ihren Schwingen weit aus und katapultierte sich mit einem weiteren markerschütternden Schrei auf diese zu. Zeitgleich brach hinter einer Hügelformation eine riesige Welle aus Klauen, Zähnen, Krallen und widernatürlicher Gliedmassen hervor dem Tyranten folgend.

DER SCHWARM WAR ZURÜCK! UND ER WÜRDE SICH DIE BEUTE DIE ER AUSERKOREN HAT VON NIEMANDEM WEG NEHMEN LASSEN!...

Henning am 27.10.14 15:10

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