„Ich hasse Tyraniden…“ - eine Kurzgeschichte

 „Ich hasse Tyraniden…“

 

 „Ich hasse Tyraniden…“

Das war das dritte mal an diesem Morgen das Jacobs das erwähnte. Ricks schnaubte genervt während Sie ihr Lasergewehr inspizierte.

Die ersten beiden male hatte Sie ihm kommentarlos zugestimmt, Jacobs tat sich schon immer schwer seine Gedanken in Worte zu fassen, daher versuchte Sie es nun mit einer anderen Strategie um die Konversation zu ersticken.

„Is‘ das so?“ fragte Sie beiläufig weiter am Gewehr hantierend.

Eine weile schwiegen beide. Jacobs hob den Kopf und seufzte. Ricks folgte seinem Blick. Der Himmel war seit Tagen durchtränkt von einem kränklichem Rot-Braun, von Ihrem Wachturm aus erkannte man am Horizont unzählige Tentakelartige auswüchse endlos in den Himmel aufsteigen.

Jacobs unterbrach erneut die Stille.

„Glaubste der Imperator wacht noch über uns? Ich denke er blickt nichma‘ in unsere Richtung…warum auch? Der Typ hat nen Arsch voll Probleme und sicherlich besseres zu tun als sich mit uns abzugeben…“

Ricks konzentrierte sich wieder auf Ihre Waffe.

„Sag sowas nicht, denk nicht mal daran! Der Imperator sieht uns sehr wohl und er wacht auch über uns! Das hat er immer getan und wird es immer tun, das is sein Job!“

Normalerweise war Jacobs nicht der Typ der so blasphemisch denkt…Ricks hoffte das die Unterhaltung nicht weiter abdriftete, sie mussten Wachsam bleiben…

„So wie er über Hawks gewacht hat? oder die anderen?“

Darauf wusste Sie nichts zu entgegnen, was sollte Sie auch sagen? Nur sie beide waren noch übrig…

Sie entgegnete nichts…‚Wäre Sergeant Hawks noch hier‘ dachte Ricks bitter, er wüsste die richtigen Worte um Jacobs Kampfesmoral erneut zu entfachen.

 „Weisste, Ricks, ich hasse Sie nicht wie ich einen Menschen hassen würde, oder eine Gruppe von Menschen, oder eine Armee… Wenn ich nen Menschen abknallen würde, der wär platt, Tod, den würd ich nie wieda sehen. Würd ich dir ne Kugel durch den Kopf Jagen, dann wärste wech, würd dich nimma geben, over and out! All deine Freunde und Verwandten würden heulen und Blumen auf dein Grab legen… Aber diese Tyraniden…“ er spuckte dabei verächtlich auf den Boden „da knallste einen ab, und der kommt direkt wieder nur um erneut von dir abgeknallt zu werden, als würde er genau das wollen, furchtlos und kaltblütig stürmt er immer und immer wieder auf dich zu!“

Ricks blickte ihn nun mit hochgezogener braue an.

„Du redest Bullshit, das klingt fast so als würdest du behaupten es würde ein Plan hinter Ihren angriffen stecken! Es sind nur hirnlose Tiere! Zu sowas sind die nicht fähig! NUR TIERE!“

Jacobs verzog keine Miene als er Ricks ansah.

„Zuhause, da hatte ich nen Hund… das is auch’n Tier…oda nich?“

Ricks wandte sich dem prüfen der verbliebenen Munition zu und befüllte die Verbrauchten Magazine mit frischen Zellen.

Lange Zeit herrschte betretenes schweigen…

„Ich hasse Tyraniden…“

Ricks grinste schief, drückte Jacobs zwei volle Magazine in die Hand und klopfte auf seine Schulter.

„Worauf du einen lassen kannst!“

Henning am 21.10.14 10:24

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